Sie möchten bei Ihrem Geburtstag, Jubiläum oder einfach so Spenden sammeln?
Das geht jetzt ganz einfach mit einer eigenen Spendenaktion im Internet. Man kann hier seinen ganzen Freundes- und Bekanntenkreis im Internet zum Mitmachen aktivieren. Jeder Spender kann seine Glückwünsche, Kommentare online abgeben
Klicken Sie einfach mal auf die Aktion unten.
So könnte Ihre eigene Aktion aussehen!
Die Umsetzung ist sehr einfach und bei Fragen/Problemen helfen wir gerne!
Ansprechpartner: Georg Witzel
0228-926525-21 ; georg.witzel@andheri-hilfe.org
Ein aktuelles Beispiel für eine private Online-Spendenaktion
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"Pulverberg-Schüler helfen Augenkranken in Bangladesch."
So lautete die Überschrift im Weser-Kurier in Bremen vom 24. Februar 2005.
Der Anlass war der Besuch von Elvira Greiner, der Vorsitzenden der Andheri-Hilfe e.V. in der Grundschule am Pulverberg. Sie berichtete den Schülerinnen und Schülern von den vielen Augenoperationen in Bangladesch, die dank ihrer Spenden durchgeführt werden konnten.
Kinder und Erwachsene, die noch nie die Blumen auf dem Feld oder die Eltern und Geschwister gesehen hatten, konnten wieder sehen, welch unfassbares Gefühl! Welche Freude, eine Freude, die übersprang! Freude, die ansteckt und zu Taten führt.
Ja, in der Tat, die Schüler am Pulverberg hatten damals schon über 3000 Euro gesammelt. Bis heute sind es seit den Anfängen des Engagements im Jahr 1997 insgesamt 6300,22 Euro für die Aktion "Augenlicht retten - Chancen eröffnen" der Andheri-Hilfe geworden. Das sind 216 Menschen, denen geholfen werden konnte!
Nun, wie kam dieses Geld zusammen? Es gab viele gelungene, gut besuchte Theateraufführungen zur Weihnachtszeit im Schulviertel wie auch im St. Petri Dom der Hansestadt. Vor allem nach dem Theaterstück zu Weihnachten: "Sag mir, wo ist Bethlehem?" haben die kleinen Schauspieler viel Geld eingesammelt, denn in dem Stück suchte das Volk, das im Dunkeln war, das Licht der Welt und fand es in dem Nächsten, in jedem, der hungrig und durstig war. Licht in das Dunkel der Kinder und Erwachsenen in Bangladesch zu bringen, war Anliegen aller Beteiligten.
Ebenso mehrten die Spenden beim Einschulungsgottesdienst und Taschengeldsammlungen aus den einzelnen Klassen den Betrag. Viel Freude bereiteten den Schülerinnen und Schülern am Pulverberg die Dankschreiben, die regelmäßig kamen. Daraus erfuhren sie, wie viele Operationen dank ihres Einsatzes wieder möglich wurden. Und sie lernten, dass viele dieser Operationen in mobilen "Eye-Camps" stattfinden, das sind Schulen oder Gemeinderäume, in denen für kurze Zeit Tische und Bänke zu Operationstischen umfunktioniert werden. Dies beeindruckte die Schüler sehr - und steigerte ihre Anteilnahme für jeden Operierten!
Für ihr vorbildliches Engagement wurden die Pulverberg-Schüler beim regionalen Wettbewerb "Jugend hilft" ausgezeichnet. Anne Heinz, die Initiatorin und Leiterin der Theatergruppe sagt dazu: "Es sind aber nicht allein die Auszeichnungen, die uns Mut machen, sondern die Menschen, denen wir helfen können. Wir wollen auch weiterhin Licht in das Dunkel der Menschen dort in Bangladesch bringen, die so weit weg und doch so nah sind. Und so machen wir weiter!"
Die Proben werden auch dieses Jahr wieder nach den großen Ferien beginnen und der Einschulungsgottesdienst und Weihnachten kommen bestimmt, zwischendurch knapsen sie gerne etwas vom Taschengeld ab, damit "Licht werde"!
Die Klasse 8c des Fichte-Gymnasiums aus Karlsruhe sammelt Spenden für die Andheri-Hilfe und gegen Kinderarbeit in Indien
Kinderarbeit ist ein Thema, das 13 bis 14jährige Schülerinnen und Schüler interessiert. Das hat sich gezeigt, als das Thema in einem gemeinsamen Projekt sowohl im Gemeinschaftskunde- als auch Geographieunterricht in der 8c des Fichte-Gymnasiums Karlsruhe unterrichtet wurde. Denn einige von ihnen haben neben der Schule einen kleinen Nebenjob, sei es als Zeitungsbote oder Babysitter. Sie verdienen sich so etwas dazu, um ihr Taschengeld aufzubessern, sich Kleidung, Schuhe oder Kino leisten zu können. Im Unterricht wurde den Schülern klar, dass auch in anderen Teilen der Welt Kinder arbeiten, in Indien sind das nach offiziellen Zahlen 13 Mio. Kinder unter 14 Jahren. Doch diese Kinder arbeiten nicht, um sich etwas Besonderes leisten zu können, sondern um für sich und ihre Familie Nahrungsmittel kaufen zu können, die das Überleben sichern.
Die Schüler der 8. Klasse wollten den Kindern in Indien helfen, damit sie nicht länger schuften müssen, sondern auch zur Schule gehen und lernen dürfen. So entstand die Idee, der Andheri-Hilfe Geld zu spenden, um ihre Arbeit zu unterstützen. Am Tag der offenen Tür, an dem die Schule für alle Interessierten geöffnet ist, veranstaltete die Klasse daher gemeinsam mit ihrer Geographielehrerin Katharina Albrecht und dem Gemeinschaftskundelehrer Herrn Müller eine Tombola und einen Kuchenverkauf, um einerseits auf die Arbeit der Andheri-Hilfe aufmerksam zu machen und andererseits das eingenommene Geld zu spenden. Mit viel Eifer gingen die Schüler in den Tagen vor der Veranstaltung durch die Geschäfte der Karlsruher Innenstadt und sammelten Waren, die bei der Tombola verlost wurden. Von Taschen über T-Shirts, Bücher und Bleistifte war für jeden etwas dabei. Auch am Veranstaltungstag selbst übernahmen sie ihre Aufgaben mit viel Engagement, informierten die Eltern, verkauften Lose und sammelten Spenden. Der Erfolg lässt sich sehen! Insgesamt konnten sie einen Betrag von 250,00 Euro an die Andheri-Hilfe überweisen.
Katharina Albrecht, Fichte Gymnasium Karlruhe, Januar 2010
Erfolgreicher Bücherbasar des Klett-Cotta-Verlagshauses in Stuttgart
870 Euro für ein mobiles „Eye-Camp“ in Bangladesch
Wer kennt das nicht? Da haben sich über Jahre zig Bücher und Magazine angesammelt und keiner will sie mehr lesen! Das kann belasten, es kann aber auch der Grund für eine gute Idee sein! So geschehen im Klett-Cotta-Verlag aus Stuttgart, einem Nachfolgerunternehmen der Cotta’sche Buchhandlung, die einen zeitweiligen Umzug in andere Räumlichkeiten plante und erst nicht wusste, was mit dem ganzen Bücherwust geschehen sollte.
Hier hatten sich viele Belegexemplare aus dem eigenen Haus und von anderen Verlagen angehäuft, oft in drei- oder vierfacher Ausführung. Was lag also näher als einen Bücherbasar für die Mitarbeiter der gesamten Klett - AG durchzuführen?
Die Aktion kam bei allen Kollegen des Hauses sehr gut an, denn für jeden Geschmack war etwas dabei: Belletristik, Krimiliteratur, Fantasy, Sachbuch, historisches Sachbuch und psychologische Fachliteratur.
Insgesamt kamen 1.400 Bücher zum Verkauf. Die Preise waren mit 50 Cent bis 3 Euro sehr günstig und deshalb wurde ordentlich zugegriffen!
So konnten sich am Ende des 25. März 2010 die Veranstalter des Basars über einen Gewinn von 1.740,00 Euro freuen.
Diese hatten im Vorfeld schon entschieden, wohin der Gewinn fließen sollte: Die Hälfte in ein örtliches Hilfsprojekt, der andere Teil in unser Programm „Augenlicht retten- Chancen eröffnen“. Die Mitarbeiter möchten ein mobiles „Eye-Camp“, das insgesamt 2.200 Euro kostet, mitfinanzieren.
Ein großes DANKESCHÖN an alle Mitwirkenden, fleißigen Käufer und Spender, die zu diesem tollen Ergebnis beigetragen haben.
Yoga-Lehrerin Barbra Noh initiiert nun schon zum fünften Male Charity Yoga Workshops zu Gunsten der Andheri-Hilfe.
Viele Yoga-Begeisterte haben sich in der Vorweihnachtszeit Zeit für Charity-Yoga genommen. Bis jetzt wurden über 1000 Euro in den einzelnen Kursen in Münchner Yogastudios (www.airyoga.com/64.html#c4269, www.wu-wei-yoga.de/index.html) zugunsten indischer Straßenkinder und ehemaliger Kinderarbeiter gesammelt.
Andheri-Hilfe Bonn sagt DANKE an alle Teilnehmer!!! Mit 1000 Euro erhalten zahlreiche Jugendliche im „Offenen Haus“ der Organisation "Karunalaya“ aus Chennai in Tamil Nadu die Möglichkeit sich medizinisch versorgen zu lassen. Dieses Refugium, das Andheri-Hilfe Bonn mit Spendengeldern im vergangenen Jahr kaufen konnte, soll für die jungen Menschen auch ein Ort der Erholung und Besinnung sein: Streetworker stärken die Life Skills der Kinder und bereiten sie - sofern gewünscht - auf eine Reintegration in ihre Familien vor. Im gezielten Förderunterricht werden die Fähigkeiten und Interessen der ehemaligen Straßenkinder eingeschätzt und gemeinsam mit ihnen werden geeignete Arbeitsplätze gesucht. mehr zum Projekt …
Auslöser für Barbra Nohs Engagement waren ihre Erlebnisse in Indien während sie sich dort zur Yoga-Lehrerin ausbilden ließ.
„In Indien wurde ich mit einer unvorstellbaren Armut konfrontiert und in mir entstand der Wunsch etwas Sinnvolleres zu tun, als einem der vielen armen Kinder nur ein paar Rupien zu geben.“
Noch bis Ende Februar 2010 laufen Angebote im österreichischen Wels und Luzern (Kontakt: http://www.cantienicayoga.ch/), die Charity-Yoga-Kurse anbieten.
Wer mehr über Barbra Nohs Engagement erfahren möchte, kann auf der Homepage der Münchnerin unter http://www.barbranohyoga.com/ weiterlesen.
Geht es Ihnen auch so, Sie laden zum Geburtstag ein, und die Gäste fragen: „Was wünschst Du dir?“ Sie stehen da, und stellen fest, sie haben eigentlich keine Wünsche - zumindest keine materiellen.
?
Da bietet sich eine Aktion an, um Menschen in Not zu helfen. In den vergangenen Jahren haben viele unserer Spender an Festtagen und Geburtstagen auf Geschenke verzichtet und statt dessen um Spenden gebeten: zur Förderung von Straßenkindern oder Kinderarbeitern, zur Heilung blinder Menschen, zur Unterstützung unterdrückter Mädchen und Frauen usw.
Sie konnten selbst bestimmen, welches unserer Projekte sie direkt unterstützen wollten; konnten ein Stück weit „miterleben“, was erreicht werden konnte mit ihren „Geschenken“.
So konnten wir bspw. im Jahr 2009 von 89 solcher Aktionen 118.478,38 Euro für unsere Projekte einsetzen.
Auch bei Trauerfällen, verzichten die Angehörigen immer häufiger auf Blumen und Kränze, um statt dessen Spenden zu erbitten.
Ob Sie nun aus Anlass eines Familienfestes oder einer Trauerfeier spenden, Sie können gewiss sein, dass wir diese Spenden in Ihrem Sinne einsetzen.
Wir freuen uns sehr, wenn auch Sie sich entschließen können, Not leidende Menschen in Indien und Bangladesch mit Ihrem „Geschenk“ zu unterstützen.
Sollten Sie Interesse an einer solchen Aktion haben, so rufen Sie uns an, schreiben Sie uns oder schicken Sie uns eine E-mail. Wir geben gerne Auskunft und unterstützen Sie in der Vorbereitung und Durchführung! Tel.: 0228.671586
E-mail: helga.krickl@andheri-hilfe.org
... wie wäre es wenn Sie Ihr Glück auch an andere weitergeben?
Ihr ganz besonderer Tag könnte für andere Menschen ebenso ein Tag der
Freude werden! Als gesunder, frisch pensionierter Orchestermusiker, möchte ich mein persönliches Lebensglück gerne an Sie und Ihre Gäste weitergeben und Ihr Fest, ohne Gage, mit Waldhorn (u. Playback) musikalisch bereichern. Lediglich die Übernahme der angefallenen Fahrkosten und Übernachtung würde ich mir von Ihnen wünschen.
Im Gegenzug wäre es schön, wenn Sie Ihre Gäste auffordern, an die Andheri-Hilfe zu spenden. Damit Ihre Spenden richtig zugeordnet werden, sollten Sie ein Kennwort vereinbaren und dieses bei der Überweisung angeben.
Wenn Ihnen mein Angebot gefällt, dann rufen Sie mich bitte unter:
Tel. 0711/695362
Mobil: 0172/5673962
Wollen Sie auf ganz einfache Weise Hilfe bringen? Dann sammeln Sie doch einfach Briefmarken! Sie müssen sie nicht einmal ablösen, sondern einfach aus den Umschlägen ausreißen und dann an Frau Marianne Schlag schicken. Frau Schlag unterstützt uns seit vielen Jahren ehrenamtlich: Sie hat immer mehr „Kunden“ gewonnen, die bei ihr Briefmarken kaufen. Der Erlös geht zu 100 % an die Andheri-Hilfe und damit an die Not leidenden Menschen in Bangladesch und Indien.
25. April 2010 - Benefizkonzert im Schlosshotel Kronberg
11:00 Uhr
Kinder musizieren für blinde Kinder in Bangladesch
Für das Kronberger Ehepaar Dr. Andrés und Angelika Söllhuber ist die Hilfe und Unterstützung von Erblindeten in Bangladesch seit gut 18 Jahren ein persönliches Anliegen, für das sie sich selbst, ihre Freunde und Bekannte engagiert einsetzen. Das Ehepaar sammelt für die Andheri-Hilfe immer wieder finanzielle Mittel.
Charity-Konzert im Schlosshotel Kronberg
Zugunsten der Andheri-Hilfe haben sie jetzt mit Unterstützung der Kronberg Academy und des Schlosshotel Kronberg ein Charity-Konzert organisiert, das am 25. April 2010 um 11.00 Uhr im Schlosshotel stattfinden wird. Drei hochbegabte, mehrfach ausgezeichnete junge Künstler werden Werke von Vivaldi, Bach, Paganini, Schumann, Bazzini und Popper spielen: Annabel Hauk (10 Jahre) am Cello, Lara Noltze (12 Jahre) spielt Violine und Dominik Kloepfer (11 Jahre) am Klavier. Begleitpianistinnen sind Claudia Schellenberger und Tatjana Benn.
„Aus immer noch nicht eindeutig geklärten Gründen gibt es eine ungewöhnlich hohe Anzahl an Blinden in Bangladesch und viele Kinder sind durch den Grauen Star erblindet, momentan warten noch 40.000 Kinder auf eine Operation“ begründet Angelika Söllhuber ihr Engagement. „Die Andheri-Hilfe und wir sind allen Spendern und unseren Partnern, die das Konzert mit unterstützen und möglich machen, sehr dankbar, denn wir wissen, dass die Spendengelder direkt und unmittelbar ihr Ziel erreichen. Hier wird wirklich geholfen und Kindern ein neues Leben ermöglicht.“ Auch dem Schlosshotel Kronberg ist es ein wichtiges Anliegen das Charity-Konzert zu unterstützen. „Das Schlosshotel Kronberg kooperiert seit vielen Jahren bei Konzerten und Veranstaltungen“ sagt Franz Zimmermann aus der Direktion des Schlosshotels. „So war es für uns selbstverständlich, unsere historischen Salons für das Charity-Konzert zur Verfügung zu stellen.“
Privates Engagement
Dr. Andrés Söllhuber und seine Frau Angelika finanzieren seit 15 Jahren zusammen mit Freunden und Bekannten Blindenoperationen in Bangladesch und sammeln Spenden für die Andheri-Hilfe. Dabei sind sie sehr erfinderisch. So haben sich Sachspenden aus dem Bekanntenkreis, die auf dem alljährlich stattfindenden Kronberger Flohmarkt am eigenen Stand verkauft werden, genauso etabliert wie das private Charity-Sommerfest des Ehepaars Söllhuber, wo herzlich gerne gespendet wird. Söllhubers waren persönlich in Bangladesch, haben vor Ort Augenkliniken besucht und reisten mit Ärzten zu den Eye-Camps, in denen operiert wird. „Die Ärzte dort leisten Unglaubliches“, sagt Angelika Söllhuber. „Bei 40 Grad Hitze und 95% Luftfeuchtigkeit werden Erblindete teilweise in einer Schule, die quasi mitten in den Reisfeldern liegt und für zwei oder drei Tage zu einem Operationssaal umfunktioniert wird, direkt vor Ort operiert. Kinder werden dort auch untersucht, müssen jedoch wegen der notwendigen Narkose in ein Hospital weitergeleitet werden. Die Freude, wenn ein Kind nach einer gelungenen OP wieder sehen kann, hat uns tief bewegt und zeigt uns immer wieder, wie wichtig unser Einsatz hier ist.“
Charity-Konzert im Schlosshotel Kronberg
Am 25. April 2010
um 11.00 Uhr
Preis pro Karte: 24 Euro
Kartenverkauf ab 25. März 2010
in der Limburger Buchhandlung in Kronberg, Friedrich-Ebert-Str. 2
Der Erlös aus dem Kartenverkauf geht zu 100% an die Andheri-Hilfe
DM-Münzen und Banknoten, sowie ausländische Währung für Hilfsprojekte
"Groschen", "Heiermann" und "Fünferl" sind nun seit mehr als sechs Jahren kein offizielles Zahlungsmittel mehr. Obwohl die D-Mark bereits 2002 vom Euro abgelöst wurde, sitzen die Bundesbürger nach Angaben der Deutschen Bundesbank noch auf 14,09 Milliarden D-Mark (Stand: 31.12.2007). Dieser Betrag entfällt in etwa zur Hälfte auf Scheine und auf Münzen - statistisch gesehen besitzt somit jeder Bürger noch D-Mark-Bargeld im Wert von gut 170 DM (ca 85 Euro). Die Bundesbank tauscht in ihren Filialen sowohl Scheine wie Münzen zeitlich unbefristet und kostenlos in Euro um.
Andheri-Hilfe Bonn hat sich an die D-Mark erinnert und ruft nun zu einer großen Sammelaktion auf. Schauen Sie doch einmal in alte Spardosen und Geldbeutel, in Schubladen, Münzalben, im Keller und auf dem Dachboden. Möglicherweise findet sich ja noch das eine oder andere DM-Schätzchen, welches noch gute Hilfe leisten kann - auch kleine Beträge sind wichtig und willkommen! Vielleicht lassen sich auch Familie, Freundeskreis, Betrieb oder Sportverein zum Mitsammeln anstecken. Für schon 20 DM kann eine arme Familie in Indien einen Küchengarten anlegen, von dem das ganze Jahr über frisches Gemüse und Obst geerntet werden kann. Für nur 80 DM kann einem blinden Menschen in Bangladesch das Augenlicht wiedergeschenkt werden.
Schicken Sie die gesammelten Münzen und Scheine in unsere Geschäftsstelle: Andheri-Hilfe Bonn e.V., Mackestr . 53, 53119 Bonn. Bei Fragen steht Ihnen unser Mitarbeiter Georg Witzel gerne per Telefon 0228-671586 und E-Mail georg.witzel@andheri-hilfe.org zur Verfügung.
Benefizgala, Taschengeldspende und vieles mehr. Goldberg-Gymnasium engagiert sich für Andheri-Hilfe
Wie können wir den Ärmsten der Armen Hoffnung zu geben? Diese Frage beschäftigt bundesweit zahlreiche engagierte Schüler und Lehrer. Das Goldberg-Gymnasium in Sindelfingen ist eine der Schulen, die innovativ Projekte der Andheri-Hilfe unterstützen. Seit mehr als 12 Jahren überraschen die Gymnasiasten mit immer neuen Spendenaktionen.
Im Frühjahr 2007 veranstaltete die Schule einen Sponsorenlauf. Dank emsig gelaufener Kilometer konnten die Schüler 2.000 Euro (ein Drittel des Erlöses) für Kinderarbeiter und Straßenkinder in Indien erzielen. Statt Schwerstarbeit im Steinbruch in der Nähe der südindischen Stadt Chennai zu leisten, sollen die Kinder dort die Chance auf Schulbildung erhalten. Zur Scheckübergabe am 18. Juni 2007 reiste Rosi Gollmann persönlich an und wurde mit großem Applaus empfangen. Mit den Gymnasiasten ist sie einer Meinung: "Es geht nicht um Almosen. Wir wollen Hilfe zur Selbsthilfe leisten".
Diesem Ziel folgend hieß im vergangenen Jahr eine der Unterrichtseinheiten der sechsten Jahrgangsstufe "Gelebte Solidarität". Hierzu gehörte der Einsatz des Einzelnen für mehr Menschlichkeit: Mit einer "Taschengeldaktion" spendeten die Gymnasiasten einen Teil ihrer monatlichen Ersparnisse für Projekte zur Förderung der Rechte von Adivasi, den stark diskriminierten Ureinwohnern des indischen Subkontinents. Die Sechstklässler ergänzten ihre Spendenidee um einen Flohmarkt sowie einen Kuchenbasar und konnten über 1.000 Euro für Adivasi sammeln.
Als aufgrund des Tsunami zum Jahreswechsel 2005 mehr als 600.000 Menschen in Indien obdachlos wurden, reagierten die Schüler und Lehrer des Goldberg-Gymnasiums schnell. In nur vier Wochen organisierten sie eine Benefizgala zugunsten der Flutopfer. Die Hauptveranstalterinnen Gabriele Groß-Raaf und Tatchamas Ratanarak-Podolsky waren sich der Dringlichkeit der Situation bewusst: "Die Flutopfer brauchen unsere Hilfe - die finanzielle und die menschliche." Bei ihrem Galaabend sammelten sie 1.670 Euro für die Andheri-Hilfe. Auf dem Benefizprogramm stand neben farbenfrohen Tänzen aus Sri Lanka, Südindien, Thailand und Indonesien auch vietnamesischer Kampfsport. "Century Starlets" Tänze aus dem Europa des 20. Jahrhunderts rundeten die glamouröse Spendenidee ab. (kät)
Kirschkuchenfest
"Kirschkuchenfest für blinde Kinder in Bangladesh" war auf einem Plakat zu lesen, das Vorbeifahrende am 30.6.07 auf die Kirschenwiese von Gertrud und Manfred Kempf in Offenburg-Elgersweier locken sollte. Dort erwarteten die Gäste unter Kirschbäumen und zwei Pavillons Leckereien rund um die Kirsche. Kirschkuchen in allen Variationen mit Kaffee, Kinderkaffee, Kirschen im Schokoladenmantel, Kirschsaft, geröstete Kirschen, frische Früchte vom Baum u.v.m. Das Angebot und ebenso die Preise waren unschlagbar - einfach verlockend! Nachdem gegen Abend auch das letzte Stück "Kirschplotzer" verkauft war, konnte ein Betrag von 1077 Euro gezählt werden!! Eine stolze Summe, die in voller Höhe der Andheri Hilfe zur Verfügung stehen wird.
Spaß mit dem Flohmarkt und der Andheri-Blindenhilfe
In Kronberg findet seit über zwanzig Jahren an jedem 1. Sonntag im Juli ein Flohmarkt in der Altstadt statt, bei dem nur private Kronberger Bürger einen Standplatz erhalten, was das Angebot für viele Besucher besonders attraktiv macht.
Nachdem wir (Familie Söllhuber aus Kronberg) in sechzehn Jahren neunmal umgezogen waren, hatte sich bei uns so einiges, was flohmarktgeeignet war, angesammelt und wir fanden es eine gute Idee, auch auf diesem Wege an unserem neuen Wohnort mit den Leuten ins Gespräch zu kommen. Wir wurden sesshafter, wodurch auch unser Haushalt für den Flohmarkt irgendwann nichts mehr hergab. Weil uns jedoch das "verscherbeln" und die Gespräche zunehmend Spaß machten, musste eine neue Idee bzw. Bezugsquelle her, die wie folgt aussah:
Seit einiger Zeit veranstalten wir für unsere Freunde und Bekannte ein jährliches Sommerfest, für das wir zwei Tage einträchtig nebeneinander in der Küche stehen und für ca. 50 Personen Antipasti und Tapas zubereiten. Statt uns bei dieser Gelegenheit eine Aufmerksamkeit mitzubringen, bitten wir für die Andheri-Blindenhilfe vor Ort zu spenden. Das klappte ganz gut und wir dachten uns, dass wir diesen Personenkreis auch noch aktivieren könnten, etwas für den Flohmarkt zu spenden, und dann das Ergebnis des Flohmarktverkaufs mit den Spenden von der Sommerparty der Andheri-Blindenhilfe zusätzlich zur Verfügung zu stellen. Das Ergebnis wäre sicherlich ein deutlich höherer Betrag.
Wie, bzw. in welcher Form aber können wir unseren Freunden und Bekannten unsere Idee näher bringen? Es gab letzten Endes nur eins: Wir mussten lernen uns zu überwinden und die Leute auf das Vorhaben anzusprechen und für diese Initiative zu "betteln". Mittlerweile fällt es uns einfacher und wir nehmen nun auch unsere alljährliche Einladung zur "Neujahrs-Kartoffelsuppe" zum Anlass, unseren Freundes- und Bekanntenkreis "nachdrücklich" darauf anzusprechen, wieder Haus und Hof nach Gegenständen für unseren Flohmarktstand zu durchforsten. Die Initiative ist einleuchtend und letztlich auch griffig; sie kommt an.
Sicherlich muss manches, was abgeliefert wird, optisch ein wenig aufgepeppt und nett präsentiert werden. Fast alles findet seinen Käufer und, es ist auch schon vorgekommen, dass jemand einen für den Flohmarkt gespendeten Gegenstand wieder zurückgekauft hat.
Unser Flohmarkt-Stand ist versehen mit dem Plakat der Andheri-Blindenhilfe und steht am Beginn der Kronberg Fußgängerzone. Auch dieser Standort zusammen mit wirklich wunderbaren, gespendeten Gegenständen führte in den letzten Jahren zu immer besseren Einnahmen. In diesem Jahr kamen aus dem Verkaufserlös durch den Flohmarkt und den Spenden anlässlich der Sommerparty 3.000 Euro zusammen. Andheri-Blindenhilfe kann damit weitere 75 Augenoperationen durchführen.
Besuchen Sie uns doch einmal am Stand, vielleicht finden Sie etwas zu kaufen und tragen damit zur Hilfe für die Blinden bei.
Himbeeren öffnen Augen
Friedrich Weiler vom R.C. Bamberg-Domreiter und sein Himbeerfest in Mistendorf am Eingang zur Fränkischen Schweiz begeistern die Rotarier immer wieder. Sie wissen, dass auch kleine Beeren Großes wirken. Friedrich Weiler holte mit seinem großen Lieferwagen wieder 1440 Schalen voller Him- und Blaubeeren direkt von Blumenstocks Beerenplantage im Hohenloher Land. Dann verwandelt er die Garage in einen Spendenstand. Anschließend entwickelt sich ein bäriges Beerenfest. Karin Weiler ließ dazu ein Landbüfett der großen fränkischen Dimension zaubern. Seinen deftigen Geschmack verstärkte als Tafelmusiker der Harmonikasolist Liebherr. 1500 Euro war dieses Ereignis wert. Bestimmt sind sie für das Präsidentenprojekt von Otmar Oppelt. Der hat als Arzt Anfang der 70er Jahre Bangladesch bereist und unterstützt seit 1974 die Andheri-Hilfe in Bonn, die sich dort unter anderem mit Eye-Camps engagiert und schon mehr als 1 Million Augenoperationen durchgeführt hat. In die Aktion fließen auch Spenden, die Altpräs. Hans-Joachim Wiendl zu seinem 70. Geburtstag sammelte.
Schlemmen, damit auch andere etwas zu essen haben!
Ein Schlemmerabend im Supermarkt - so richtig zwischen den Regalen mit Konserven und Obst, mit Getränken und Putzmitteln. Zugegeben, das klingt erst einmal seltsam. Aber Herr Schwindt, Leiter des Edeka-Marktes in Bonn-Röttgen, realisierte genau diese Idee am Samstagabend, dem 2. September 2006.
Spezialitäten aus aller Herren Länder wurden angeboten, vom Obstbuffet über Sushi und Lachs bis hin zu Prosecco und herrlichen Weinen. Mit 14 Euro war man dabei!
Und das Beste daran: Die Freude dieses Abends war im wahrsten Sinne des Wortes "geteilte Freude": Von den 14 Euro Eintrittsgeld gingen 7 Euro als Spende an die Andheri-Hilfe.
Mehr als 200 Gäste erschienen und waren begeistert! 1.500 Euro ist das stolze Ergebnis dieses Abends. Diesen Betrag setzen wir ein, um 25 Familien im Dürregebiet in Andhra Pradesh/Indien den Start ihre Lebensgrunslage zu sichern.
Auch wenn Indien eine aufstrebende Wirtschaftsnation ist, so sterben hier noch heute jeden Tag Menschen an Hunger, vor allem Kinder werden krank durch verschmutztes Wasser, durch Mangel- und Fehlernährung.
Aber sauberes Wasser, ausreichende, gesunde Nahrung - das müssen keine unerreichbaren Träume sein - auch nicht für die Armen in Indien!
Im indischen Bundesstaat Andhra Pradesh verwandelt sich verdorrtes, wüstengleiches Land nach und nach wieder in grüne, blühende Felder! Möglich wird dies durch den enormen Einsatz der Landbevölkerung selbst - kombiniert mit der finanziellen Starthilfe aus Deutschland.
60 Euro reichen als Starthilfe für eine ganze Familie!
Dieses "Schlemmen" hat doppelt Freude gebracht - und das nicht nur für einen Abend!
Eine Idee auch für Ihren Supermarkt? Sprechen Sie Ihren Marktleiter doch einfach einmal an! Von einer solchen Aktion profitieren nämlich alle Beteiligten! Wir stellen auch gerne den Kontakt zu Herrn Schwindt her.
400 Schüler laufen meilenweit gegen Blindheit
Einen außergewöhnlichen Tag erlebten die Schüler, Lehrer und Eltern der Grund- und Hauptschule im badischen Sulzfeld.
400 Schüler und viele ihrer Lehrer drehten auf zwei verschiedenen Rundstrecken um Schulhaus, Sporthalle und Rathaus mit großer Begeisterung und unter den anfeuernden Rufen der begeisterten Eltern Runde um Runde. "Ich renn' bis ich umfall!" rief ein Drittklässler. Und ein Mädchen aus der 4. Klasse gestand: "Die Blasen an meinen Füßen tun so weh. Aber ich lauf' weiter: Blindsein ist viel schlimmer!"
Am Ende ihres zweistündigen "Lauf gegen die Blindheit" war mit 3.972,4 absolvierten Kilometern eine grandiose Laufstrecke zurückgelegt. Verschwitzte, müde, aber vor allem lachende und fröhliche Gesichter waren überall auf dem Schulgelände zu sehen.
Ob bei den kleinen und großen Läufern auf der Bahn, bei zahlreichen Zuschauern, die die Strecke säumten, oder bei den Eltern an den Wurst- und Getränkeständen, an der Kaffee- und Kuchentheke oder bei der Waffelbäckerei, eines wurde deutlich: Dies war für alle Beteiligten ein ganz besonderer Tag, an dem viele kleine Leute viele kleine Schritte taten, um das Gesicht der Welt ein Stückchen zu verändern.
Kaum zu glauben, was die Schulgemeinschaft an diesem denkwürdigen Tag auf die Beine gestellt hat: Mit einem unglaublichen Gesamterlös von 21.792,61 Euro kam am Ende des Sponsorenlaufs ein so überragendes Ergebnis zusammen, mit dem die Initiatoren selbst in ihren kühnsten Träumen nicht gerechnet hatten.
Profi-Musiker spielen für Kinder in Indien und Bangladesch
Nein, die Truppe braucht keine teuren Flugtickets und keine Schutzimpfung. Sie spielen für Kinder in Indien und Bangladesch - aber sie tun dies hier in Deutschland. Rudolf Diebetsberger, Hornist bei den Stuttgartern Philharmonikern, hat Kolleginnen und Kollegen "infiziert". Seit einigen Jahren setzen sie ihr Talent und ihre Zeit immer wieder für Benefiz-Konzerte zugunsten der Andheri-Hilfe ein - zuletzt am 7. Mai in der Sindelfinger Martinskirche. Die Klänge von Beethoven und Mozart verzauberten die Besucher einen Abend lang. Der Erlös des Konzertes - mehr als 1.000 Euro! - bringt Hilfe für Kinderarbeiter in Indien und blinde Kinder in Bangladesch ein Leben lang!