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Andheri-Gruppen
Gruppen, Schulen und Vereine engagieren sich für
die Andheri-Hilfe Bonn und damit für Menschen in Indien und Bangladesch.
Die Ideen reichen von Basarveranstaltungen und Infoständen auf Pfarrfesten
bis hin zu Hungermärschen, zur Theateraufführung und zum 24-Stunden-Tanz.
Wir wollen
Ihnen hier einige der Initiativen vorstellen.
Vielleicht finden Sie die eine oder andere Anregung, um selbst eine "Andheri-Aktion"
zu planen.
Acrylbilder und 40 Jahre Basar
Musik befreit
Basare - nicht nur zur Weihnachtszeit
Waffeln - lecker und hilfreich
Innovatives Versicherungsunternehmen
Versilberter Kirschbaum
Abiturklasse sammelt, Lehrer verdoppelt
Hilfe macht Hilfe möglich
Kinder helfen Kindern
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Andheri Kreis Radevormwald organisierte 40. Basar
Der Andheri-Kreis in Radevormwald wurde bereits kurz nach Gründung der Andheri-Hilfe ins Leben gerufen. Seit 1969 wird regelmäßig zur Weihnachtszeit ein Basar im Caritas Haus der Gemeinde St. Marien (42477 Radevormwald, Hohenfuhrstr.) organisiert. Vom 1. bis 3. November 2008 richtete die kleine Gruppe ihren 40. Weihnachtsbasar aus. Ein dreiviertel Jahr vor den Basaren gehen die Vorbereitungen jeweils los: Es wird gewerkelt, gebastelt, gestrickt und gestickt. Mützen, Schals, weihnachtliche Tischdecken, aber auch hübsche Ketten, Kerzen und selbst gemachte Marmelade werden Jahr für Jahr liebevoll in großer Menge hergestellt und am Jahresende verkauft.
Ein ganz besonderes Highlight auf den Basaren sind die Acrybilder, die von Barbara Sommer gemalt werden. Die Hobbymalerin hat sich auf Keilrahmengestaltung in Acryl spezialisiert und malt Bilder in verschiedenen Größen und Stilrichtungen. Die hier abgebildeten Motive bilden nur eine kleine Auswahl ihrer Bilder. Weitere Motive können als Bilddateien per Mail bei Frau Sommer angefordert werden (Mail:bjsommer@t-online.de). Der Reinerlös aus dem privaten Verkauf der Bilder geht zu 100% an die Andheri-Hilfe.
Beim letzten Basar war auch die Gründerin der Andheri-Hilfe, Rosi Gollmann, zu Gast und war ganz begeistert: "Toll, was die Gemeinschaft hier schafft", meinte sie und blickte zurück: "Vor vierzig Jahren rief ich die Andheri-Hilfe ins Leben. Die Radevormwalder Gemeinde war die erste, die ein Jahr später als Gruppe einen eigenen Basar organisierte."
Die Gruppe unter der Leitung von Barbara Sommer besteht derzeit aus 15 Personen. Vor 40 Jahren waren noch über 200 Helfer aktiv und über Zuwachs würde sich die Gruppe jederzeit freuen. Jeden Dienstag Nachmittag trifft sich die Gruppe bei Sommers zuhause. Wer mithelfen möchte, kann sich mit Frau Sommer in Verbindung setzen (Mailadresse:siehe oben). Wenn Sie nicht in Radevormwald wohnen und dennoch bei einer Andheri-Gruppe mithelfen möchten, dann melden Sie sich bei uns (info@andheri-hilfe.org). Vielleicht können wir in Ihrer Nähe den Kontakt zu einer Andheri-Gruppe vermitteln oder Sie gründen gemeinsam mit Freunden eine neue Gruppe.
Wir freuen uns auf Ihren Anruf!
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Musik befreit
Mitglieder der Stuttgarter Philharmoniker und weitere Profi-Musiker haben sich zusammen geschlossen, um gemeinsam Benefiz-Konzerte zugunsten von Kinderarbeitern in Indien zu geben. Bei den ersten beiden Konzerten waren mehr als 11.000 Euro zusammen gekommen!
Im Anschluss an den musikalischen Teil sahen die Besucher auf einer Großleinwand eindrucksvolle Bilder aus Indien: Kinder in Steinbrüchen, Kinder in Streichholzfabriken und auf Müllhalden - aber auch Kinder, die lachen, die glücklich sind, von diesem schweren Los der Kinderarbeit befreit zu sein und wieder zur Schule gehen zu dürfen.
Dafür setzten sich viele Musiker mit ihren Talenten und ihrer Zeit ein. Dazu trugen die Konzertbesucherinnen und Besucher bei, denn der Erlös kommt diesen Kindern zu. Immer mehr Kinderarbeiter können befreit werden!
P.S.: Mehrere Profi-Musiker (die Bläck Fööss, der Panflöten-Virtuose Frederick Stock u.a.) haben bereits Benefiz-Konzerte für uns gegeben und weitere angeboten. Sie verzichten dabei auf ihre Gage. Wir brauchen also nur noch einen Veranstalter (z.B. eine Stadt, eine Gemeinde o.ä.) und schon kann eine wunderbare Gemeinschaftsaktion entstehen. Eine Aktion, die so vielen Not leidenden Menschen in Indien und Bangladesch Hoffnung auf ein menschenwürdiges Leben gibt. Haben Sie eine Idee, wen Sie oder wir ansprechen könnten?
Wir sind dankbar für jeden Euro, der durch solche Benefiz-Konzerte für unsere Arbeit zusammen kommt. Und ein weiterer positiver Effekt: Viele Menschen werden durch diese Konzerte auf unsere Arbeit aufmerksam. Wer weiß, so manch einer wird sich vielleicht sogar zur längerfristigen Förderung entschließen.
Musik macht Freude - hier im doppelten Sinne!
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Basare - nicht nur zur Weihnachtszeit
"Ein schönes Gemeinschaftserlebnis", meinen diejenigen, die mitmachen. Und immer ein wenig aufregend. Welche Artikel finden wohl dieses Mal Anklang?
Auch in diesem Jahr finden wieder zahlreiche Andheri-Weihnachtsbasare statt. Das Angebot hat sich stets erweitert: Jede und jeder kann seine Talente einbringen. Da ist die junge Frau, die tollen Modeschmuck herstellt. Ihre Freundin hat sich auf Serviettentechnik spezialisiert. Und eine dritte stellt geschmackvolle Trockengestecke her. Kindergartenkinder steuern selbst gebackene Plätzchen bei und Jugendliche sind mit Feuereifer bei der Waffelback-Aktion. Jeder Basar ist anders, denn die Menschen, die ihn prägen, sind anders. Je mehr Ideen zusammen kommen, desto breiter und bunter wird das Angebot.
Außerdem muss es ja nicht unbedingt immer ein Weihnachtsbasar sein: Eine Gruppe ist jetzt bereits in den Vorbereitungen für den Frühjahrsbasar vor Ostern.
Die Gewissheit, zum Basarerfolg beizutragen, freut alle Beteiligten. Und den Menschen in Indien oder Bangladesch, denen diese Hilfe zukommt, bringt sie Hoffnung auf ein menschenwürdiges Leben. Übrigens: Jede Basar-Gruppe kann ihr Projekt selbst auswählen!
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| Waffeln- lecker und hilfreich
Ein ehrgeiziges Ziel hatten sich die Schüler der Klasse 7b der Martinus-Schule in Mainz gesetzt: Sie wollten ein ganzes Eye-Camp (mobiles Augenbehandlungscamp) in Bangladesch finanzieren. Hier können jeweils ca. 1000 Augenkranke untersucht und behandelt und gleichzeitig etwa 90 Blinde operiert und geheilt werden.
Die Kosten in Höhe von 1.800 Euro aufzubringen, ist für 26 Schüler im Alter von 12-13 Jahren wahrhaftig kein Pappenstiel. Aber sie packten die Sache an - und schafften es! In jeder Pause wurden selbst gebackene Waffeln verkauft. Monatelang - sehr zur Freude der Mitschüler! Insgesamt gingen über 2000 Waffeln über den Tisch. Beim Adventsbasar wurden außerdem im Unterricht gebastelte Kerzen verkauft.
Die Schüler übergaben der Andheri-Hilfe einen Scheck in Höhe von 1.800 Euro!
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Revolutionäre Idee eines Kölner
Versicherungsunternehmens:
Firmen und Unternehmer werden ständig von einer Flut an Hilferufen
verschiedenster Art überschüttet. Alle Anfragen auf Seriosität
hin zu überprüfen, die Wichtigkeit der Anliegen richtig
einzuordnen - wer sieht sich dazu in der Lage?
Darum hat ein Kölner Versicherungsunternehmen seine Spendenpolitik
überdacht und neu ausgerichtet. Es zieht dabei die Kenntnisse
seiner Mitarbeiter mit ein und fördert gleichzeitig deren privates
Engagement.
Grundidee des neuen innovativen Konzepts ist: Die Firma stockt jede
Spende eines Mitarbeiters für einen sozialen Zweck um den gleichen
Betrag auf. So erhielt die Andheri-Hilfe zusätzlich zum 600
DM-Beitrag eines Spenders den gleichen Betrag von dessen Arbeitgeber,
der besagten Kölner Versicherung. Selbstredend: ein betriebsinternes
Gremium entscheidet über die eingereichten Anträge der
Mitarbeiter auf Verdoppelung ihrer privaten Spenden.
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| Einen Kirschbaum für Bangladesch 'versilbern':
Das war die Idee einer aktiven Andheri-Helferin in der Nähe
von Offenburg. Die lokale Tageszeitung berichtete darüber:
"Das Angebot rund um die Kirsche war ausgesprochen vielfältig.
Man konnte Kirschen in ungespritzter Qualität direkt vom Baum
essen, sie in jeder Form nach Hausfrauenart verarbeitet (als Kirschkuchen
oder Plotzer, als Saft, Marmelade oder Likör, sogar als Hustentee
(aus den Stielen) genießen oder käuflich erwerben. Für
Spaß bei Groß und Klein sorgte ein Wettbewerb im Kirschkern-Weitspucken,
und Preise gab es in Fülle auch für verschiedene Ratespiele."
Die Initiatorin der Aktion G.K. aus E. schreibt uns: "Es ist
geschafft - und wir sind's auch!Unser Kirschenmarkt für Bangladesch
lief bestens! Wetter toll! Gäste reichlich! Viel gute Laune
und vor allem menschliches Miteinander!" Und der Erlös:
2.335 DM für Kinder in Bangladesch.
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Abiturklasse sammelt 7.523 DM, Lehrer verdoppelt auf 15.046
DM
Aus dem südlichen Schwarzwald erreichte uns folgender Brief
der 'ehemaligen 13. Klasse der Waldorfschule in S.':
"... Im Gemeinschaftskundeunterricht entstand die Idee. Unser
Lehrer rechnete uns erschreckende Zahlen vor, die den Unterschied
der 1. und 3. Welt deutlich machten. So entsprechen z.B. die Kosten
eines normalen Kinobesuches in Deutschland dem Monatslohn eines
Arbeiters in Armenien. Täglich haben 2.000 Millionen Menschen
nur zwei Dollar zur Verfügung...
'Gespendetes Geld aus der Klasse für einen guten Zweck werde
ich bis zu einem vierstelligen Betrag verdoppeln', so lautete der
Anreiz unseres Lehrers Herrn F. Das Angebot wirkte, und es entstand
neben dem gewöhnlichen Abiturstress vor den mündlichen
Prüfungen ein Spendenaufruf, der allerdings nicht nur an die
Klasse, sondern (nach Absprache) auch an Eltern, Lehrer und Bekannte
ging. Dass ein vierstelliger Betrag auch mehr als die ursprünglich
angedachten 1000-2000 DM sein kann, durfte Herr F. im Laufe der
Zeit überraschend feststellen.
Tatsächlich kamen schlussendlich genau 7523 Mark zusammen,
die nun verdoppelt als 15.046 DM an die Andheri-Hilfe Bonn gehen.
Schon in unserem Spendenaufruf stellten wir ausgewählte Projekte
der Andheri-Hilfe Bonn vor, die wir bevorzugt unterstützen
wollten. Darunter z.B. die nur 26 Mark teure Staroperation in Bangladesch,
die einem Blinden eine neue helle Welt schenken kann, oder die Befreiung
der zahlreichen Kinderarbeiter, sowie das Schaffen und die Unterhaltung
von Ausbildungsplätzen für Jugendliche. Dank der vielen
und auch großzügigen Spenden reicht das Geld jetzt auch
noch für die Einrichtung eines Eyecamp und für einen Brunnen.
Wir hoffen sehr, mit unserer Aktion wenigstens ein bisschen zur
Verbesserung der Lebenssituation für manche Menschen in den
ärmsten Ländern der Erde beigetragen zu haben. Mit dem
Ergebnis dürfen wir, so glaube ich, sehr zufrieden sein..."
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Hilfe macht Hilfe möglich
Messdiener aus Mendig, Nickenich und Kruft starteten eine "72-Stunden-Aktion" in den Felsenkellern des Deutschen Vulkanmuseums in Mendig. In diesem seit der Römerzeit ausgehöhlten und 2,8 qkm großen Lavastrom arbeiteten sie freiwillig 72 Stunden, um Wege für die Gäste anzulegen. Die Steine zu heben und zu beseitigen, war nicht das größte Problem. Die Jugendlichen mussten sich warm anziehen, denn es herrscht in diesem größten Basaltlava-Bergwerk der Welt eine Temperatur von nur 6 bis 9 Grad bei einer Luftfeuchtigkeit von 74 %.
Als Dank für das 72-stündige ehrenamtliche Engagement der Jugendlichen hat das Deutsche Vulkanmuseum Kindern in Bangladesch das Augenlicht durch eine Augenoperation geschenkt. 400 Euro sind eingegangen - zehn Kinder werden durch die Initiative der Jugendlichen bald wieder sehen können!
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Kinder helfen Kindern
"Liebes Andheri-Hilfe Team,
unsere Religionslehrerin hat uns durch Videos und andere Materialien über die Andheri-Hilfe informiert, und uns taten die armen Kinder sehr leid. So haben wir uns entschieden zu helfen.
Jeder hat etwas anderes getan um Geld zu bekommen, damit wir möglichst viel Geld spenden können. Einige haben Kuchen gebacken und dann verkauft, andere haben in der Nachbarschaft Geld gesammelt oder einen Basar organisiert und manche haben auch ihr Taschengeld gespendet.
Wir alle hoffen, dass unsere Spende den Kindern geholfen hat.
Ihre Religionsgruppe 7a/7b und 6a/6b der Ter-Meer Realschule in Krefeld"
Die Schülerinnen und Schüler haben 180 Euro gespendet. Damit können wir vier Kindern in Indien, die bisher schwere Arbeit leisten mussten, den Besuch eines Brückenkurses ermöglichen, der für sie den Einstieg in die Schule bedeutet.
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