Startseite

Wir über uns

Andere über uns

Projekte

Zielgruppen
Kinder & Jugendliche
Frauen
Unberührbare
Ureinwohner
Blinde
Menschen mit Behinderungen

Sektoren
Gesundheit
Grund- und Berufsausbildung
Ländliche Entwicklung &
Ressourcenschutz
Lobbyarbeit
Sozialentwicklung in städtischen Gebieten
Wiederaufbauhilfe

Mitmachen

News

Service

 

Projektbeispiel: Förderung von Menschen mit geistiger Behinderung in Südindien

Zurück Zurück

Projekt-Steckbrief

Projekttitel

Förderung von Menschen mit geistiger Behinderung in Südindien

Projekt-Nummer
I-062-43/00

Insgesamt benötigt das Projekt für die nächsten drei Jahre (2007 bis 2010) 73.000 Euro.

Hauptaktivitäten

monatliche "treatment camps"

Aufklärung der Bevölkerung

Früherkennung und Behandlung von Neugeborenen

Selbsthilfegruppen und Unterstützung der Angehörigen

Vermittlung behinderter Kinder in reguläre Schulen

Kosten

360 Euro im Monat kostet ein sogenanntes "treatment camp" in dem die Dorfbevölkerung untersucht und behandelt sowie zur weiteren Förderung vermittelt wird

30 Euro im Monat kostet die Früherkennung

Mit 2727 Euro können 100 Frauen in Einkommen schaffende Maßnahmen investieren

Die Zielgruppe des Projekts sind arme Bauernfamilien, die im ländlichen Gebiet um Madurai, Tamil Nadu leben. Behinderung gilt in Indien als Strafe der Götter. Behinderte Menschen werden ausgegrenzt und vernachlässigt. Aus Scham werden sie versteckt und manche von ihnen haben noch nie das Tageslicht gesehen.

In diesem Projekt, das von der Chellamuthu Trust Research Foundation durchgeführt wird, sollen deshalb nicht nur die behinderten Menschen lebenswürdige Umstände erhalten, sondern auch die Dorfbevölkerung aufgeklärt werden.

Geistig Behinderte Kinder und Erwachsene bekommen spezielles Training. Durch eine behutsame und langfristige Förderung ihrer Talente, können sie ein normales Leben führen und am Dorfalltag teilnehmen.

Manche können sogar einen Beruf erlernen und so zum Einkommen der Familien beitragen, wie z.B. die Herstellung von Seife, die dann auf dem lokalen Markt verkaufen werden kann.

Nach Behandlung ist Mr. Arief in der Lage, mit dem Betrieb eines Münzfernsprechers ein kleines Einkommen zu erwirtschaften

Das Projekt arbeitet mit dem Ansatz der sogenannten "Community Based Rehabilitation". Es wird davon ausgegangen, dass es für die Menschen am Besten ist, wenn sie innerhalb ihres sozialen Umfeldes gefördert werden und die ganze Dorfgemeinschaft einbezogen wird, um auch vorhandene Vorurteile zu beseitigen. Hier spielt Aufklärung eine große Rolle. Die Dorfbewohner werden über Behinderungen und deren Prävention unterrichtet und darüber aufgeklärt wie sie mit Behinderten umgehen sollen. Ziel ist es, dass die Dorfbewohner die Behinderten Menschen nicht länger als Last empfinden, sondern ihre Potentiale erkennen, um sie dann als vollwertige Dorfmitglieder zu akzeptieren und sie nicht auf ihre Behinderung zu reduzieren.

Durch die Bildung von Selbsthilfegruppen betroffener Familienangehöriger, die durch Trainingsmaßnahmen geschult werden, ist zudem die langfristige Versorgung und adäquate Betreuung der behinderten Menschen gesichert, auch nachdem das Projekt seine finanzielle Unterstützung beendet hat. Diese Selbsthilfegruppen werden auch darin unterstützt, sich mittels Einkommen schaffender Maßnahmen eine Existenz aufzubauen. Diese Selbsthilfegruppen zahlen eine kleinen Betrag in einen Fonds, aus dem Medikamente etc bezahlt werden. Dadurch wird das Projekt langfristig finanziell auf "eigene Füße" gestellt.

 


 

Zurück Zurück    Nach oben Nach oben

 
 


Logo Andheri-HilfeAndheri-Hilfe Bonn e.V. | Oppelner Str. 130 | 53119 Bonn
Fon (0228) 92 65 25 0 | Fax (0228) 92 65 25 99 | infoandheri-hilfe.de
Copyright © 2002-2010 Andheri-Hilfe Bonn e.V. und Fotografen
Spendenkonto: Sparkasse KölnBonn | Konto Nr. 40 006 | BLZ 370 501 98