Armut bekämpfen durch zukunftsorientierte AusbildungHit-Stiftung in Siegburg engagiert sich für Jugendliche in BangladeschDie Hit-Stiftung unterstützt den Betrieb von acht Ausbildungszentren in Bangladesch mit 57.842 Euro im Jahr 2009.
Das Projekt bietet Ausbildungsdienstleistungen gleichsam an der Türschwelle an, um auch armen Heranwachsenden eine Ausbildung zu ermöglichen. Sie können sich keinen Aufenthalt fernab des Dorfes leisten - weder finanziell noch in sozialer Hinsicht wie im Fall junger Frauen. Mobile Ausbildungszentren können leicht auf- und abgebaut werden. Es handelt sich bei ihnen um Wellblechkonstruktionen mit einer Länge von 12,20 m und einer Breite von 4,90 m, die jeweils zwei Räume (pro Kurs ein Raum) beherbergen. Alle zum Aufbau der Ausbildungszentren benötigten Materialien sowie die für das Abhalten der Ausbildungskurse erforderlichen Geräte sind lokal, d.h. in der jeweiligen Region, oder in Dhaka erhältlich.
Die Kurse gliedern sich in einen praktischen und einen theoretischen Teil und dauern 5,5 Monate. 1,5 Stunden pro Woche erhalten die Auszubildenden zusätzlich zu den unmittelbar handwerksbezogenen Ausbildungsinhalten noch spezielle Unterweisungen in Bezug auf die Gründung ihrer eigenen Unternehmung. Darüber hinaus wirkt das Projekt darauf hin, dass die Auszubildenden Kontakte zu lokalen Wirtschaftsvertretern erhalten. So sind Treffen zwischen Azubis und lokalen Unternehmen vorgesehen, um die Chancen auf eine Beschäftigung zu erhöhen bzw. relevante Marktkenntnisse von Praktikern zu erhalten. Nach Abschluss der Ausbildung erhalten diejenigen, die den Schritt in die Selbstständigkeit gehen wollen, einen Kredit. Die ausgegebenen Kredite werden von den Jungunternehmern innerhalb eines Jahres zurückgezahlt und fließen in einen Fonds, aus dem weitere Jungunternehmer später Kredite erhalten. Die Berufsausbildung gehört zu den wichtigsten Bereichen für eine nachhaltige Entwicklung Bangladeschs. Wir freuen uns, dass mit der Hit-Stiftung nun ein starker Partner an der Seite bislang unterprivilegierter Jugendlicher steht. Zur Projektpartnerschaft Kinder & Jugendliche Kontakt: Dr. Martin Peter Houscht
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