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Bangladesch: Existenzsicherung für arme Bengalen und Santal

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Projekt-Kurzinformation

Projekttitel
Existenzsicherung für arme Bengalen und Santal im Gaibandha Bezirk (BD-02-11/09)

Partnerorganisation
SKS Foundation

Finanzierung
Die Andheri-Hilfe unterstützt das Projekt mit einem Betrag in Höhe von 572.411 Euro (davon 477.528 Euro BMZ-Mittel)

Laufzeit
02/2009 -12/2012

Hauptaktivitäten
Förderung von Selbsthilfegruppen und Dorfkomitees

Kulturprogramm zur Stärkung der Identität der Santal

Anwaltschaftsarbeit in Landrechtsfragen

Berufliche Fort- und Ausbildungen

Einkommen schaffende Maßnahmen

Bau von Latrinen und Brunnen

Kosten
Teilnahme an Trainingsprogrammen für eine Person: 2 Euro pro Tag

Aufwandspauschale für 20 Hebammen: 70 Euro monatlich

Errichtung eines Brunnens: 88 Euro

Gehalt eines Ausbilders: 129 Euro monatlich

 

Die Lebenssituation der armen Bengalen und Santal in Gaibandha (nördliches Bangladesch) ist gekennzeichnet durch geringe und unsichere Einkommen, einen hohen Krankheitsstand, geringe Bildung, geringes Bewusstsein bzgl. der eignen Rechte, unzureichende Vermögenswerte und eine Anfälligkeit für Krisen insbesondere Nahrungsmittelkrisen. Kurz: Not und Hunger sind (fast) ständige Begleiter der Menschen. Doch die Zeichen stehen auf Wandel.

SKS Foundation ist eine lokale Nichtregierungsorganisation, mit der wir bereits seit 2002 in anderen Gebieten zusammenarbeiten. In diesem neuen Projekt sollen 5000 Haushalte in 46 Dörfern erreicht werden.

Um die Zielgruppe kollektiv zu stärken und Bewusstsein für mehr Gemeinwesen zu schaffen, werden insgesamt 200 Selbsthilfegruppen gegründet. In den Sitzungen diskutieren die Mitglieder gemeinsam Probleme und Lösungsansätze.

Trainingsprogramme (Themen sind Menschenrechte, Landrechte & Landreformen, Geschlechterbeziehungen, Gesundheitsvorsorge u.v.m.), berufliche Fort- und Ausbildungsmaßnahmen und Existenzgründungsdarlehen verbessern die Einkommens- und Vermögenssituation der Menschen und stärken die Stimme der Gruppen insgesamt, z.B. wenn es bei Verhandlungen mit Vertretern der Verwaltung um den Zugang zu landwirtschaftlichen Beratungsdienstleistungen geht oder um Schulstipendien für junge Mädchen aus armen Familien.

Um Krankheiten zu vermeiden, werden Latrinen und Brunnen errichtet. Außerdem werden 20 Hebammen ausgebildet und 1.400 heranwachsende Frauen und Erwachsene die Teilnahme an einer Gesundheitserziehung ermöglicht.

Um die kulturelle Identität der Santal zu stärken, wird u. a. ein kleines Haus angemietet, das ein Treffpunkt für kulturelle Aktivitäten bietet, und eine Theatergruppe gegründet.

5.000 Haushalten soll wirkungsvoll und nachhaltig geholfen werden. Helfen Sie bitte mit! Der finanzielle Anteil der Andheri-Hilfe am Projekt beträgt rund 95.000 Euro.

Kontakt: Dr. Martin Peter Houscht

Spendenkonto:
Sparkasse KölnBonn
BLZ 370 501 98
Kontonummer 40 006
Kennwort: BD021109

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